Mittwoch, 25. März 2015

Unterbodenschutz und Karosseriedichtmasse

Unterbodenschutz und Karosseriedichtmasse zu entfernen, macht echt keinen Spass ;) Mit Heissluftfön, Hartholzspachtel, Schraubenzieher, Karosseriemeisel bewaffnet, klappt aber das Abkratzen ganz gut ohne die originale Grundierung zu stark zu beschädigen. Man sollte aber auf jeden Fall eine Atemmaske getragen. Gesund ist das Zeug mit Sicherheit nicht!


Radhaus hinten links:



Im Innenraum habe ich auch die Karosseriedichtmasse entfernt und es ist noch einiges an Gammel hochgekommen. Bin etwas überrascht, dass es neben dem Fahrersitz so schlecht aussieht. Aber hilft ja nix. Muss neu :)



Montag, 15. September 2014

Motor draußen


Herz erfolgreich entnommen! Naja, erfolgreich, aber auf Umwegen. Meine tolle Motorablasskonstruktion war doch etwas unterdimensioniert und das Stahlprofil hatte sich mehr und mehr durchgebogen. Als das Getriebelager noch am Querträger montiert war, funktionierte das Herunterschrauben des Motors mit der 12er Gewindestange wunderbar. Mit Getriebe am Haken war es dann aber zu viel für das kleine 25x25x1200mm Vierkantprofil. Mit einem größeren sollte diese Konstruktion sicher klappen. Der Motor ist auch nicht runtergefallen, wie man jetzt auf dem nächsten Bild meinen könnte. Ich habe mit 2 Wagenhebern die ganze Sache sicher auf ein Brett ablegen können :) Patient hat überlebt, OP erfolgreich!





Getriebe wurde vom Motor auch schon getrennt und als nächstes muss ich etwas Platz in der Garage schaffen. Dann kann es weitergehen.

Samstag, 13. September 2014

Zwischenstand

Vorbereitung für den Ausbau für Motor und Getriebe sind erledigt. Wasser/Öl ist abgelassen, alle elektrischen Verbindungen und Schläuche sind weg. Die Plastikrohre, die unter dem Bus verlaufen, sehen leider auch nicht mehr gut aus. Der Metallring, der im Ende jedes Rohres steckt und verhindern soll, dass die Schläuche vom Rohr rutschen, ist total vergammelt und hatte sich gelöst.








Hier mal meine Konstruktion zum Motor ablassen. 12er Gewindestange mit einer Halteöse dran und ein Spanngurt ist um den Motor/Getriebe gewickelt. Mal sehen, ob das funktioniert. Gefunden habe ich diese Variante im Internet ;)



Mittwoch, 10. September 2014

Bin wieder da!

Endlich wieder da und zurück am Bus! :) Es tat mir schon weh, in den letzten 8/9 Monaten nichts machen zu können. Auch jetzt ist Zeit zwar Mangelware, aber ab und zu muss man sie sich einfach nehmen. In den Monaten der Abstinenz konnte ich mir auch ein paar Gedanken dazu machen, wie es denn weitergehen soll. Nachdem ich letztes Jahr erstmal wild die B-Säule und die Küchenfuge aufgeflext hatte, will ich jetzt erstmal den Bus komplett leer räumen, um richtig arbeiten zu können.

Die Sitze,  Innenverkleidungen und ein paar Teppiche waren ja schon draußen und somit ging es weiter mit den Scheiben, Himmel, restlichen Teppichen und sonstigen Anbauteilen, die noch irgendwo zu finden waren. Dabei traten natürlich auch noch ein paar Roststellen auf... Was auch sonst? ;)

Rost beim Fahrersitz in der Ecke zum Radkasten:


Beim Rahmen der Frontscheibe war ich etwas erstaunt. Da ich schon bei mäßigem Regen immer nasse Füße hatte, hätte ich da zumindest ein Loch erwartet! Aber nix da. Auch gut. Muss trotzdem neu.



Von den Seitenscheiben ist das Schiebefenster über der Küchenfuge am schlimmsten. Die anderen haben fast nix!



Als nächstes muss der Motor samt Getriebe raus. Mal sehen, wie das so ohne Kran klappen wird...

Sonntag, 23. Februar 2014

Kleines Update

Hier mal ein kleines Update, von den Arbeiten, die ich noch im Dezember gemacht habe. Da ich bis Ende August leider nicht mehr am Auto weiterarbeiten kann, vorerst auch das letzte :(
Nachdem ich unten an der B-Säule weiter rumgestochert hatte, habe ich mich entschieden, den Schweller auch zu entfernen, weil die Küchenfuge eh madig ist und alles drum herum ersetzt werden muss. So kann ich dann die Seite komplett neu aufbauen und habe genug Platz mich auch um den inneren Schweller zu kümmern. Der Plan ist eigentlich den Innenschweller zu strahlen, sobald ich einen passenden Kompressor habe.

Hier der Schweller vom Innenraum aus gesehen nach Entfernen des Blechs für die Innenverkleidung. Die Glasfasermatten haben über die Zeit ganze Arbeit geleistet. Der Schweller ist im oberen Bereich schon völlig durch. Ich hatte letzten Sommer grob Rost entfernt und dann mit einer Rostschutzfarbe behandelt, deshalb die braune Farbe an der Seitenwand.


Den Schnitt habe habe ich ein paar Zentimeter oberhalb der Küchenfuge gemacht, um besser arbeiten zu können. Den Aussenschweller habe ich an den Schweisspunkten aufgebohrt und in der Nähe des Hinterrades rausgeflext.



Ich möchte eigentlich weitestgehend auf Reparaturbleche verzichten und meine eigenen Bleche dengeln. Die Sicke in der B-Säule habe ich mal versucht nachzubilden und ist mir meiner Meinung nach schon ganz gut gelungen. Manche Kanten muss ich aber noch etwas schärfer ausarbeiten.


Kann es eigentlich kaum erwarten weiter zu machen, aber da ich gerade nicht im Lande bin, muss ich eben bis August warten. :)

Mittwoch, 11. Dezember 2013

Los geht's!

Ran ans Auto! Habe Anfang November meine Garage bezogen und so langsam mal gestartet. Zuerst musste mal die B-Säule dran glauben, die viel stärker vergammelt war als ich gedachte hätte. Äußerlich sah das Ganze so aus:


Vorsichtiges Entfernen der ersten Bleche...


Die B-Säule hat es auch innen erwischt, also wird weiter geflext.




Es musste noch die Ecke gegenüber der B-Säule dran glauben, die ich dann wieder aufgebaut habe.




Ecke fertig, weiter geht es mit dem inneren Teil der B-Säule. Bei den Temperaturen ist so ein kleiner Heizlüfter auch ganz praktisch.



Habe schon am Schweller und der Küchenfuge weitergemacht. Bilder kommen bald.

Freitag, 27. September 2013

Blecharbeiten

Für einen 5er habe ich mir vom Schrottplatz einen alten Kotflügel geholt, der allgemein noch ganz gut aussieht, bis auf eine größere Durchrostung an einer Kante. Die wurde wohl auch schon mal gespachtelt. Optimal für mich, um mich mal der Blechbearbeitung und des Einschweißens von Blechen anzunähern.

Ausgangsposition war folgende:


Ich habe dann mit Kreppband den löchrigen Teil abgeklebt und grob die Kanten markiert, die ich umlegen muss. Ich habe gedacht, dass Kreppband besser ist als eine Schablone aus Pappe zu basteln. Hat eigentlich auch ganz gut gepasst.


Das Kreppband habe ich wieder abgezogen und auf eine 0,8er Blechtafel geklebt. Beim Ausschneiden war ich etwas großzügiger als die Markierung. Lieber ein zu großes Blech als ein zu kleines :)


Nach einigem Dengeln und Abwinkeln des Blechs am Schraubstock war die Passgenauigkeit dann schon mal recht gut. 1:1 habe ich es nicht hinbekommen, aber das war auch nich mein Anspruch.


Habe dann die Stelle mithilfe des neuen Blechs markiert und die neue Flex geschwungen. Wie man auf dem nächsten Bild sieht, passt das schon ganz gut.


Das Einschweissen konnte ich gar nicht erwarten. Habe am unteren Teil dann auch ein Loch rein gebrannt, weil das Kotflügelblech in dem Bereich sehr dünn war. Hätte ich doch besser noch großzügiger ausgeschnitten! Ach ja, was auch ganz wichtig ist, ist die Entfernung von jeglicher Hohlraumversiegelung und sonstigem Dreck und Rost auf der Gegenseite des Blechs! Die Hohlraumversiegelung in der Radlaufkante hat angefangen zu rauchen, weil ich sie nich großflächig genug entfernt hatte.



Weiter geht es dann mit Loch zuschweissen und Schweisspunkte glätten.